Diese Player haben Format
Blu-ray Discs spielen selbstverständlich beide Player ab. Aber da stehen ja auch noch die alten Serienstaffeln auf DVD im Regal, die man mit dem neuen Gerät ebenfalls angucken will, und den separaten CD-Player hat man schon vor Jahren aus dem Wohnzimmer verbannt. Kein Problem, beide Player lesen sowohl DVD, DVD R und DVD RW als auch Audio-CD, CD R und CD RW. Bei den unterstützten Videoformaten zeigt sich der Samsung-Player etwas vielseitiger. Er kommt auch mit MKV-HD, MP4 und WMV9 zurecht, neben HD-JPEG, DivX-HD, MPEG2 und AVCHD, die auch der Panasonic erkennt. Beide Geräte sorgen für echte Heimkino-Atmosphäre durch die Audiostandards Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS und DTS HD.
Viele Anschlüsse unter dieser Nummer
Dank USB 2.0-Anschluss zaubern die Blu-ray Player auch Filme von externen Festplatten oder Speichersticks auf den Fernseher. Hier hat der Samsung BD-C 5500 allerdings einen kleinen Vorteil gegenüber seinem Konkurrenten. Er verfügt über zwei USB-Anschlüsse, der Panasonic DMP BD 65 nur über einen. Dafür bietet der einen Einschub für SD-XC-Speicherkarten. Ansonsten gleichen sich die Anschlussmöglichkeiten: Ethernet, HDMI, Komponenten-Videoausgang, optischer Digital-Audioausgang, analoger Cinch-Audioausgang. Braucht man sonst noch was?
Da beide also recht ähnlich ausgestattet sind, werfen wir einen Blick auf die Äußerlichkeiten wie Größe und Optik. Beim Panasonic DMP BD 65 besteht die Wahl zwischen Schwarz und Silber, er misst 43,0 x 4,9 x 20,7 Zentimeter. Der Samsung BD-C 5500 weist mit 43,3 x 4,3 x 20,5 Zentimetern fast die gleichen Maße auf, ihn verkauft der Hersteller jedoch nur in Schwarz. Dafür verbraucht er weniger Strom, 12 Watt im Betrieb und 0,07 Watt im Stand-by-Modus. Da zeigt der Panasonic-Player einen größeren Energiehunger. Er zieht 20 Watt beziehungsweise 0,2 Watt, wenn er auf Stand-by geschaltet ist.
Bleibt die Preisfrage. Hier zeigt sich der Samsung BD-C 5500 eindeutig als Sieger. Das günstigste Angebot im Preisvergleich liegt derzeit bei rund 120 Euro plus Versand, damit unterbietet er den Panasonic DMP BD 65 um rund 30 Euro. Wer auf den SD-Karten-Slot verzichten kann, ist mit dem Samsung-Gerät also besser beraten. Es ist günstiger, sparsamer, liest mehr Videoformate und hat einen zweiten USB-Anschluss. Damit steht dem Seriengenuss in HD-Qualität nichts mehr im Weg.

