Kein Wunder also, dass die Flimmerkästen in der Mediennutzung ganz weit vorne stehen. Die Gruppe mit der längsten Nutzungsdauer sind Senioren bzw. die Altersgruppe 65plus. Das dürfte bei der Nutzung von Internetvideos allerdings anders aussehen. Diese Art der Mediennutzung steht nämlich direkt an zweiter Stelle. In Zusammenhang dazu steht eine erhöhte Nutzung des zeitversetzten Fernsehens, dessen Userzahlen im vergangen Jahr auf 111 Millionen Nutzer anstieg.
Kein Wunder also, dass die neuste Revolution in diesem Bereich internetvernetzte Fernsehgeräte sind. Aktuelle Prognosen sagen voraus, dass sich die Anzahl der HbbTV-Geräte in Deutschland dieses Jahr auf etwa 4,3 Millionen belaufen wird. HbbTV bezeichnet den neuesten Trend der Fernsehwelten und steht für „Hybrid Broadcast Broadband TV“. Es funktioniert einerseits als TV-Bildschirm und andererseits als Internet-PC. Mit vernetztem Fernsehen versprechen HbbTV eine einfache Lösung zwischen traditionellem TV-Entertainment und Video on Demand.
Die Möglichkeiten eines solchen Entertainment-Programms sind nahezu grenzenlos. Und somit sind die Regentage gezählt, an denen uns das TV-Programm keine adäquate Unterhaltung bietet. Ist man von den üblichen TV-Shows gelangweilt, kann man sich kinderleicht durch endlose Mediatheken zappen, um dort nach spezifischen Folgen der Lieblingsserie, Berichten oder Filmen zu suchen. Und wem immer noch langweilig ist, kann einfach die AppWorld öffnen und ein paar Spiele spielen, Wetter- und Reiseberichte zu lesen, die Börse abrufen oder schnell ein paar Rechnungen per online-Banking begleichen. Sitzt man alleine vor dem Bildschirm, lässt sich per Cam2Cam easy mit ein paar Freunden plaudern. Und das alles von der Couch aus. Das Leben als Viewser (Viewer plus User) könnte

