Worum geht es in Pacific? Im Mittelpunkt der Serie stehen drei US-Marines, deren Geschichte im Pazifikkrieg von 1942-1945 verfolgt wird. Die drei Soldaten machen im Kampf gegen die Japaner quer über den Pazifik grausame und außergewöhnliche Erfahrungen und kämpfen sich durch verschiedene Regionen des Regenwaldes. Das Drehbuch enthält autobiografische Teile aus den Memoiren der drei Soldaten Eugene Sledge, Robert Leckie und John Basilones, von denen auch die Namen der Soldaten in The Pacific stammen.
Dabei bietet die Serie weit mehr als nur Kriegsszenen und reine Action, denn im Vordergrund steht die Auswirkung der Kriegssituation auf die drei Männer. Die Produzenten zeigen, wie sehr der Krieg der Seele des Menschen schadet und wie sie immer mehr zum psychischen Wrack werden. Begleitet werden die mutigen Soldaten nicht nur von grausamen Kriegssituationen, sondern auch von schlimmen Krankheiten, Hitze, Regen und Schlaflosigkeit.
Zudem gibt es auch einige Nebenhandlungen, in denen gezeigt wird, wie es den Angehörigen der Soldaten allein zu Hause geht oder was in der Zwischenzeit überall auf der ganzen Welt passiert. Der Zuschauer erlebt also noch jede Menge andere Szenen, Emotionen und Überraschungen im Laufe der zehn Episoden.
Alles in allem ist die Serie Geschmackssache und garantiert nichts für schwache Nerven. Für alle „Band of Brothers“- Fans sollte die Serie jedoch perfekt geeignet sein, denn sie zeigt genauso wie der Klassiker von 2001 den ganzen Wahnsinn des 2. Weltkriegs auf dem TV Gerät. Auch wenn der Film prägend und schockierend erscheint und sicherlich auch auf die Tränendrüse drückt, sind wir uns sicher, dass es wert ist, ihn anzuschauen.
Foto: HBO (The Pacific)

