Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 11:24 Uhr

Deutsches Sportfernsehen (DSF)

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Das deutsche Sportfernsehen (DSF) ist ein deutscher Fernsehsender, der aus Ismaning bei München sendet. Er sendet 24 Stunden am Tag verschiedenste Sendungen. Tagsüber können das durchaus Gewinnspiele sein und am Abend folgen dann aktuelle Sport-Ereignisse aus allen Sportbereichen.

Nach seiner Übernahme des Sendeplatzes von Tele 5 im Jahre 1993 wurden anfänglich viele Sportsendungen ausgestrahlt. Mittlerweile  sind aber auch Gewinnspiele, Erotiksendungen und Teleshopping-Angebote hoch frequentiert. Besonders werktags dominieren diese Sendungen das Programm des DSF. Das eigentliche Kernprogramm Sport ist daher oft nur in den Abendstunden zu sehen. Einige bekannte TV-Formate sind die Fußball-Talkshow "Doppelpass", die immer sonntags zwischen 11:00 und 13:00 gesendet wird, aber auch Motorsport- und Autointeressierte kommen nicht zu kurz. So gibt es die Magazine "Tuning TV" und "DSF Motor", "DSF Bike" und "Männer TV". Diverse Sportreportagen ergänzen das Angebot.

Der Sender ist 24 Stunden am Tag im TV zu sehen und erreicht über die Verbreitungswege Satellit, Kabel sowie terrestrisch über 30 Millionen Haushalte. Die bayerische Landesanstalt für Medien hat die Genehmigung für das DSF zunächst bis 2015 verlängert. Im zweiten Quartal 2010 wird das DSF mit der Internet-Sportplattform Sport1 vereinigt und umbenannt. Dann sollen auch die umstrittenen Gewinnspielsendungen mit erotischem Hintergrund wegfallen. Diese hatte der Sender ursprünglich gestartet und ausgeweitet, um die immer teurer werdenden Sportrechte finanzieren zu können.

Das DSF hält Rechte an einer Vielzahl von Sport-Ereignissen aus den Bereichen Fußball, Tennis, Handball, Motorsport, Basketball, Leichtathletik u.a. So überträgt das DSF alljährlich die Tennisspiele in Wimbledon, fasst die freien Trainings in der Motorsport-Königsklasse Formel 1 zusammen und berichtet verstärkt von der Fußball-Bundesliga.

Das aktuelle Fernsehprogramm des DSF

Additional Info

  • Empfang: Kabel, Satellit, DVB-T und IPTV
  • Länder: Deutschland
  • Rechtsform: privatrechlich
  • Programmtyp: Spartenprogramm (Sport)
zuletzt bearbeitet am Sonntag, den 11. April 2010 um 21:56 Uhr
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1 Kommentar

  • Comment Link Ludwig Fenkart Samstag, den 07. Januar 2012 um 13:05 Uhr geschrieben von Ludwig Fenkart

    An die Sportredaktion
    Die Sportübertragung im Fernsehen ist oft eine Zumutung

    Als ehem.Sportler (heute mehr Fernseher)bin ich oft äußerst frustriert, weil Ihre Übertragungen akustisch nicht auszuhalten sind.
    Nehmen wir als Beispiel die Vier-Schanzen Turnee:
    Die Geräuschkulisse von vielen Zuschauern, vor allem aber die aggressive Lautstärke des Veranstalters über die überdrehten Platzlautsprecher
    lassen den Ton des Kommentators so verschwinden, dass er nicht mehr verständlich ist, will man die Discolautstärke voll aufgedreht sich nicht zumuten kann.
    Recht positiv ist andererseits, wenn Ihre meist gut geschulten und sachkundigen Kommentatoren nicht noch einen zweiten, sog.Experten, mitquatschen lassen, der meist von sprachgewandter Interpretation des Geschehens weit entfernt ist.
    Zur hörtechnischen Verträglichkeit:Sind Ihre Tontechniker vor Ort nicht in der Lage, den Geräuschpegel so zu dosieren, dass er im Hintergrund bemerkbar ist, aber nicht den Kommentator weit übertönt und das Normalohr quälerisch strapaziert?
    Weitere Kritik:
    Die Kamera im Nahbereich ist an der Sprungschanze an der Absprungstelle nicht so wichtig wie an der Aufsprungstelle. Dort sitzen die Zuschauer auch in der Nähe, weil sie den Aufsprungpunkt sehen wollen wie der Fernsehzuschauer. Da ist Ihre Kamera aber so weit entfernt, dass man über die erreichte Weite nur rätseln kann.-
    Dann sind die Namen der Teilnehmer so klein und so kurz eingeblendet, dass das Auge kaum folgen kann. Der Mensch steht aber beim Zuschauer als Sportdarsteller immer noch im Vordergrund, nicht eine Nummer.
    Allgemein wäre bei sportlichen Veranstaltungen zu wünschen, dass die Akteure besser vorgestellt würden, ihre Herkunft,ihr Werdegang.
    Harry Valerian wäre da für Ihre Reportagen ein nachzuahmendes Vorbild.
    Außerdem wäre zu wünschen, dass die oft verschobenen Zeiten öfter und deutlicher eingeblendet wären, dass man das Gewünschte nicht versäumt. Wir Zuschauer sitzen nicht den ganzen Tag vor der Röhre.

    Also: Bitte machen Sie aus Ihren in HD perfekt dargebotenen Bildern mit einem auch lautstärketechnisch verbesserten Kommentar ein wirkliches Full-Erlebnis für uns Kunden.
    Mit freundlichem Gruß

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